[Wowcast 25] Game Of Thrones S04E09/10 – The Watchers on the Wall/The Children

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Der fünfte und letzte Podcast mit Sascha und René, in dem wir über die Folgen 9 und 10 der aktuellen Staffel Game of Thrones sprechen. Das ursprüngliche Posting findet ihr hier.

Wir reden über

Mammoth Giants, Kreisfunktionen von gigantischen Käsereibe-Pendeln on the Wall, den dreiäugigen Wurzelsepp und seine Kids, Eunuchen auf der Flucht vor Gebimmel und seine Rappelkiste.

Jetzt heißt es: 9 Monate warten, bis es weitergeht. 😥

Women as Background Decoration: Part 1 – Tropes vs Women in Video Games

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Muss man gar nichts weiter zu sagen: Anita Sarkeesians neuestes Video.

In this episode we explore the Women as Background Decoration trope which is the subset of largely insignificant non-playable female characters whose sexuality or victimhood is exploited as a way to infuse edgy, gritty or racy flavoring into game worlds. These sexually objectified female bodies are designed to function as environmental texture while titillating presumed straight male players. Sometimes they’re created to be glorified furniture but they are frequently programmed as minimally interactive sex objects to be used and abused.

Sexual objectification is the practice of treating or representing a human being as a thing or mere instrument to be used for another’s sexual purposes. Sexually objectified women are valued primarily for their bodies, or body parts, which are presented as existing for the pleasure and gratification of others.

 

The Face of Gaming: 40 Male Protagonists Featured at E3 2014

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Auf The Mary Sue kann man zählen, wenn es um nette Gender-Kritik an der Spielebranche geht.

In aller Fairness muss man sagen, dass nicht alle der gezeigten männlichen Protagonisten haargenau gleich aussehen. Ein etwaiger Stereotyp ist aber schon zu erkennen. Und dass die meisten totally boring ausschauen (‚The exciting story they are going to tell me! So diverse and fresh I assume!‘), das steht ja wohl außer Frage!
Ich möchte hier gar nicht mal ausschließlich für mehr weibliche Charaktere plädieren, sondern würde mir generell unterschiedlichere Protagonisten wünschen: in Alter, Geschlecht, Hautfarbe und Physiognomie. Scruffy McStubbleson ist sowas von 2013.

Penny Dreadful: 01×03 „Resurrection“

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In der dritten Episode von Penny Dreadful gibt es wieder mal eine sich durch die Narrative ziehende Dichotomie: dieses Mal Rettung und Vernachlässigung. Nebenbei könnte man ebenfalls einen Fokus auf Kreaturen und Monster vermuten, die in den verschiedensten Formen in dieser Folge auftauchen.

Wir erhalten gleich zu Beginn einen starken Bezug zu einer der literarischen Vorlagen der Serie, nämlich Frankenstein. Das Monster darf in einem langen Monolog über sein Leben, seine Ängste, sein Leid und auch seine Bedürfnisse reden. Wie Murrays Kinder, die in „Séance“ zur Sprache kamen, wurde auch Frankensteins Kreatur im Stich gelassen und verzweifelt nun an vielen Dingen in dieser Welt.

Cinematografisch und narrativ schön gemacht finde ich die kleine Reise, auf die wir als Zuschauer mitgenommen werden, als wir die viktorianische Welt durch die Augen der Kreatur namens Caliban entdecken dürfen. Anders als erwartet geriert sich dieser als äußerst gebildet und empfindsam. Seine Suche nach Liebe bringt ihn schließlich dazu, Proteus (wohl angelehnt an gr. πρῶτος – Erster) zu beseitigen, um seinem „Vater“ dessen Schande vor Augen zu führen und ihn an seinen wahren „ersten Sohn“ zu erinnern. Doch auch Caliban (der „Wilde“ aus Shakespears Der Sturm) wird seinem Namen durch sein Eigenstudium und Streben nach Höherem eher nicht gerecht. Seine Auferstehung – sein Auftreten als Protagonist in Frankensteins Leben und seine vorangegangene Emanzipation – reflektiert daher maßgeblich den Titel dieser Episode.

Ethan erlebt seine eigene Form der Rückkehr, indem er nun doch weiterhin als Söldner für Murray und Ives arbeiten möchte. Er, der zu Brona nun auch eine körperliche Beziehung aufgebaut hat, scheint sich sehr um deren Wohlergehen zu sorgen. Mein Gedanke war, dass er vielleicht am Geld für seine Dienste interessiert ist, um damit Brona unterstützen zu können. Wenn dies zutreffen sollte, würde Ethan im Gegensatz zu Frankenstein als Retterfigur auftreten. Wenn man die Dichotomien von Rettung und Vernachlässigung als Taten auf darunterliegende Gefühle herunterbricht, nämlich die der Zurückweisung und die der Akzeptanz, dann akzeptiert Ethan Brona mit all ihren Fehlern als imperfektes Wesen, während Frankenstein seinen ersten menschlichen Entwurf wie ein zerknülltes Stück Papier zur Seite geworfen und seine Skizze von Neuem begonnen hat.

Da Tierstimmen Miss Ives zu der Annahme verleiteten, dass Murray & Co. im London Zoo fündig werden würden, findet dort auf ihrer Suche nach Mina ein wichtiger offenbarender Moment statt. Umzingelt von mehreren knurrenden Wölfen schlägt sich Ethan tapfer nach vorne und zeigt keinerlei Scheu; selbst dann nicht, als einer der Wölfe seine hingehaltene Hand mit seinen scharfen Zähnen umschließt und ein beherztes Zubeißen andeutet. Dies sind sicherlich keine normalen Wölfe, das wird dem Zuschauer schnell klar. Kombiniert man nun Ethans Geheimniskrämerei, seine Flucht aus den USA und seine Blackouts, die ihn morgens mit Verletzungen aufwachen lassen, so könnte man davon ausgehen, dass Ethan sich ab und an auch in ein Pelztier verwandelt.

Im Zoo, wo es bekanntlich vielerlei Kleingetier gibt, stößt die Truppe zwar nicht auf Mina, jedoch findet sie einen jungen Vampir (zumindest einen Vampir, der im Körper eins recht jungen Mannes auf die Welt gekommen ist). Während seiner Befragung in Murrays Keller kommen weitere Puzzlestücke von Vanessas Vergangenheit ans Tageslicht. Hat sie ihren Körper etwa für Essen verkauft? What’s her story, anyway? Eva Green brilliert erneut als Anti-Goth-Queen; sie ist nicht düster und sexy, sondern wirkt übernächtigt und verhärmt. Langsam wird klar, dass Mina nicht nur als MacGuffin verwendet wurde, um eben die Handlung voranztreiben, sondern sie entpuppt sich vielleicht sogar auch als Red Herring, der vom eigentlichen Objekt von Interesse, nämlich Vanessa Ives, ablenken sollte. Inwiefern Mina weiterhin wichtig für den Kern der Story ist, bleibt also noch zu sehen.

Ich bleibe bei meiner anfänglichen Einschätzung, dass sich Penny Dreadful als solide Horror-Serie beweisen kann, die zwar mit einer etwas schwächelnden Geschichte, dafür jedoch mit exzellenten Schauspielern aufwarten kann. Solange Josh Hartnett als Werwolf zu sehen sein wird und eines Nachts über Miss Ives herfällt, bin ich einigermaßen milde gestimmt.


Fun Facts & Musings

  • Sweeney Todd und die ‚penny dreadfuls‘ werden in dieser Episode direkt erwähnt. In diesem Zusammenhang fällt auch der Begriff ‚perpetual resurrection‘ (also: fortwährende Wiedergeburt), was sowohl auf die Unsterblichkeit der Antagonisten in Groschenromanen als auch auf den Episodentitel verweist.

Soundtrack: Monkey Island 3 – The Curse of Monkey Island

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Zum Wochenende noch ein tolles Lied in einer supertollen Playlist.
Der Track macht mir immer wahnsinnig gute Laune und lässt mich an Sommer, Strand, Piraten (the good kind!) und fancy Cocktails mit Schirmchen denken.
Habe heute fest meinen Urlaub für in ca. 2 Wochen gebucht und bin daher wirklich guter Dinge. 😀

[Link] Kill and Conquer: Traditionally “Male” Values and Video Game Violence

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Schöner Artikel auf The Mary Sue.

You need only look at the recent big release of watch_dogs by UbiSoft. In it, you play hacker Aiden Pearce, a white man with a propensity for wearing face-covering neckerchiefs (gotta get dat total player projecti—uhh IMMERSION that’s what we mean yeah). […] Whoa, I can’t wait to play this scintillating protagonist who will no doubt transport me to a wondrously interesting world, exposing me to his fascinating points of view! Or, you know, we could go kill some dudes cuz they killed a girl.

[Wowcast 24] Game Of Thrones S04E07/08 – Mockingbird/The Mountain and The Viper

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Und nun der vierte Podcast mit Sascha und René, in dem wir über die Folgen 7 und 8 der aktuellen Staffel Game of Thrones sprechen. Das ursprüngliche Posting findet ihr hier.

Wir reden über

zermantschte Käfer und andere kleingemachte Körperteile, Goth-Sansa und ihre Frisur, geklaute Fackeln, Training durch Gefangenenzweiteilung, die Sexualität von Eunuchen, Haarfärbemittel in Westero, halten uns viel zu lange mit Comicbookgirl19 auf, kriegen uns ein paar mal fast in die Haare und haben uns am Ende doch wieder total lieb.

Der längste unserer Podcasts bisher – enjoy! ❤